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News » German » Radiästhesie 05.09.2010 09:06
Vorwort - Radiästhesie
October 7, 2009

(DQC) Diese Aufzeichnungen sollen unter anderem dazu dienen, dass man selbst nicht vergisst, was man gelernt, aber auch was man als neugieriger Mensch erfahren hat.

Ein Weg zum erweiterten Denken Erfahrungen eines Rutengängers

 

Ausdrücklich versuchte ich, über das gelernte Grundwissen hinaus keine Literatur eingehend zu lesen, um mich nicht vorzuprogammieren, was ich finden sollte. Es kann somit sein, dass alles, was in diesem Erfahrungs­bericht folgt, bereits bekannt ist. Es zeigt aber auch, wie weit man neben Beruf und Hobbys in ca. einem Jahr und sieben Monaten kommen kann.

 

Es wird in späteren Kapiteln vieles noch unglaubwürdiger als das Wünschelruten-Phänomen selbst, aber man sollte als neutraler Leser vorsichtig mit den Beurteilungen von Umständen und Phänomenen sein, die sich zur Zeit auf Grund unseres jetzigen Wissensstandes nicht erklären lassen.

 

Ich habe das Buch nicht mit zu viel Rutenchinesisch gefüllt, damit möglichst viele Menschen einen Zugang zu diesem äußerst interessanten Gebiet bekommen.

Erfahrungen und Phänomene mit Wünschelrute und Pendel

 

Die Arbeit mit der Wünschelrute und dem Pendel Wieso interessierte es mich überhaupt?

 

In meinem Verständnis von Technik und Physik war es mir zu unglaubwürdig, dass z. B. Wasser mit einem Stück Holz gefunden werden konnte. Selbst unternahm ich ein paar Versuche mit einer Haselrute ohne Erfolg. Durch Zufall teilte mir ein alter Schuhmacher aus Eppingen beim Betrachten seines Hauses mit, dass er Wasseradern unter seinem Haus hätte. Er könne das auch messen. Natürlich bat ich ihn um eine Kostprobe seines Könnens. Leider überzeugte mich das weniger als ich erwartet hatte.

In einem anderen Fall war ich mit einem älteren Paar alleine auf einer Hütte im Schauinsland, als zu später Stunde auch das Gespräch darauf kam. Es wurden mir Ruten gezeigt und Literatur dazu. Beim Querlesen des sehr okkult aufgemachten Heftchens sah ich, dass von eindeutigen wissenschaftlichen Untersuchungen an einem Institut in Heidelberg berichtet wurde. Die dabei angegebene Person war mir all zu gut bekannt und somit sank die Glaubwürdigkeit dieses Artikels gegen Null und damit erneut mein Interesse.

Durch Zufall hörte ich, dass man in Bayern „Urlaub mit der Wünschelrute" machen könne. Ein Kurzurlaub ist immer willkommen und wenn man dabei auch noch ein paar interessante Leute kennen lernt, warum nicht. Sollte man es nicht lernen, ist man entweder unfähig dazu oder es ist alles nur Humbug und Geschäftemacherei. Auch dies wäre ein Ergebnis. Sollte es aber funktionieren, müsste es mir doch gelingen eine elektronische Schaltung zu bauen, die diese auslösende Energie nachweisen kann.

Meine erste Überraschung war, dass sich in dem Kurs von ca. dreißig Leuten keine irgendwie exotisch gearteten Menschen befanden. Es erstaunte mich noch mehr, dass die Leute schon die unterschiedlichsten Ruten und Pendel hatten und in dem Seminarraum eifrig und wissend (?) alles mögliche fanden. Die Wissenden setzten sich nicht auf jeden beliebigen Stuhl, da an dieser oder jener Stelle irgend etwas war, das ihnen nicht gefiel. Andere pendelten den Körper ihres Nebenmannes ab, ob er es wollte oder nicht und verwiesen auf Defekte in seinem Körper. Nun war ich doch langsam gespannt.

 

Lernmethoden und Material der Wünschelrute

 

Nach all dem, was ich bis dahin gesehen habe, war ich eigentlich enttäuscht, dass alles, was an Personen auftrat, nichts Ungewöhnliches war. Auch der Kursleiter schien wie jeder zu sein, nichts mystisches, kein Waldschrat, kein sonst irgendwie auffälliges Verhalten.

Nur, wenn er zum Beweis kurz mal seine Wünschelrute nahm, kamen mir doch verstärkt wieder die alten Zweifel, ob ich nicht einfach an der Nase herumgeführt wurde.

Am ersten Tag wurde nur die Theorie von Gitternetzen und Wasseradern behandelt und wie sie eventuell auf einen Wünschelrutengänger wirken. Es wurden auch Pendel­versuche gemacht, die mir vom autogenen Training bekannt waren, bei denen man beweisen kann, wie der Geist den Körper beeinflusst. Dies hatte jedoch nichts mit dem Pendeln zu tun, wie es später angewandt werden sollte.

Am Ende des Tages stellte ich ungläubig die Frage, wie viele der ca. dreißig Leute wohl die Kunst erlernen könnten. Der Kursleiter schien mir optimistisch, denn er meinte: „Fast alle."

Am darauf folgenden Tag wurde uns in einer Turnhalle nach musikalischen Lockerungsübungen eine am Boden markierte Wasserader gezeigt. Wir erhielten eine 30 cm lange Kunststoffrute aus PVC und bekamen die Rutenhaltung gezeigt. Wir mussten uns mental auf diese Wasserader einstellen und los ging es. Erst war bei mir keine Reaktion, dann kam meiner Meinung nach zufällig ein Rutenkippen durch Autosuggestion. Je häufiger ich darüber ging, um so klarer wurde die Reaktion, aber ich war doch sehr unsicher. Nun versuchte ich nicht auf den Boden zu sehen und erst danach meinen Standort zu erkennen. Dies klappte auch noch.

Dadurch ermutigt, suchte ich das Globalgitternetz und das Diagonalgitter, markierte es mit Bierdeckeln, kontrollierte es mit den genannten Maßen und war einfach staunend und ungläubig. Bei einigen gab es keine Reaktion, diese wurden dann einzeln angewiesen bis es klappte. Nur bei zwei Personen war zu diesem Zeitpunkt nichts zu machen, was für diese sehr frustrierend war.

Es wurde in gleicher Weise auch mit dem Pendel gearbeitet, was mir schwerer fiel. Dabei war auch herauszufinden, welche Polarität das Wasser und die Kreuzungspunkte hatten.

Nun kam der erste Gegentest. Über den gesamten Boden wurde ein Teppich gerollt und das Gleiche wiederholt. Danach konnte man den Teppich anheben und vergleichen, ob man richtig gemessen hatte. Da merkte ich doch langsam den Unterschied zwischen den kritischen Anfängern und den Leuten, die angeblich schon Profis waren und zuerst alles nur bestätigen konnten.

Sah ich ihnen kritisch über die Schulter - ohne dass sie es merkten, so war ich doch über so viele selbstbewusste Fehlmessungen erstaunt. Das zeigt auch, wie vielen Scharlatanen der Laie aufliegen kann, nur weil der Rutengänger einige Ausschläge bekommt, er aber keine Gegenprobe macht, ob nicht ein Vorstellungsfehler oder Messfehler vorliegt.

Mir war es nach vier Kursen mit der Wünschelrute und zwei Kursen Heilmagnetismus um so wichtiger geworden, bei Verfahren, die man nicht gelehrt bekam, für mich herauszufinden, wie ich Gegenproben für das Gefundene machen konnte.

Bei einem Kurs über die Wellenlängentheorie1 der Wünschelrute lernte ich zwar noch einiges dazu, hätte aber wahrscheinlich dort als Anfänger keinen Erfolg gehabt und das Ganze als unrichtig eingestuft. So wurde ich sofort auf die mentale Methode eingeübt, was viel universeller ist. Zur Widerlegung der nur funktionierenden Wellenlängentheorie mit der Wünschelrute als Dipolantenne2, kann ich nur bemerken, dass ich viele Dinge heute nur mit der Hand mute und Fingerschnippen als Auslösesignal verwende.

Bei gutem Training auf einer Störung kann man auf mindestens 1-2 cm genau die Kanten feststellen. Bei späterem Arbeiten mit dem Pendel hat sich aber auch gezeigt, dass dieses ein noch viel sensiblerer Zeiger unseres Unbewussten sein kann, wenn man verschiedene Dinge berücksichtigt.

 

Voraussetzungen

 

Es ist sicher wichtig, ein Grundwissen über die bis jetzt gefundenen rutenfähigen Phänomene zu haben, deren Dimensionen zu wissen und ein guter Naturbeobachter zu sein.

Darüber hinaus ist es auch sehr hilfreich, zwei- und dreidimensionales Vorstellungsvermögen zu haben. Sicher ist auch autogenes Training zur Erhöhung der Eigensensibilität und zum Erlernen des Machbaren durch den Gedanken hilfreich.

Für den Bereich des Heilmagnetismus ist das Kennen der Meridiane und der Akupunkturpunkte sicher kein Fehler. Warum ich bei der Wünschelrute auch auf Heilmagnetismus zu sprechen komme, wird später klar werden.

 

Wasser

 

Auf Wasser kann man sich wohl in der Natur sehr gut eichen, wenn es nicht am Anfang zu viele Quellen nebeneinander hat. Die Geologie sollte einem bekannt sein, um auf Grund der Vorlinien die Tiefe in etwa zu errechnen.

Sind zu viele Quellen oder Adern vorhanden, kann die mentale Methode nur ein Vorkommen heraus filtern, d. h. nur die Vorzonen, die Hauptzone und die Schwerpunkt­zone. Auch Intensität und Tiefe der Schwerpunktzone des Wassers kann man somit ausmessen.

Die erste Methode ist dann klassisch und errechenbar, wenn die Geologie bekannt ist. Zur Gegenprobe, oder besser diese zuerst, sollte nur mental gesucht und die Tiefe bestimmt werden. Dabei lässt man sich in Gedanken durch die Erde sinken, mit der Rute in der Hand, bis man im Wasser ankommt und es einen Rutenausschlag bewirkt.

Man muss sich an einem bekannten Brunnen zuerst prüfen. Dabei zählt man ein Meterraster ab. Vorsicht ist bei mehreren Adern übereinander geboten. Die Fließrichtung ist gut zu ermitteln. An Rohren und Bächen mit Brücken kann man sich prüfen. Die Schüttung kann auch an Quellen, Brunnen sowie Bächen, über Intensität und mental überprüft werden. Mich hat jedoch Wasser bis jetzt nicht so interessiert, dass ich mich an vielen Brunnen geeicht hätte. In vielen Kultstätten habe ich rechtsdrehende Wasseradern oder sogar Kreuzungen gefunden. Wasser ist überwiegend linksdrehend, Heilquellen an alten Wallfahrtsstellen sind rechtsdrehend, z. B. in Ranschbach (Pfalz), St. Trudpert (Schwarzwald), Mevlana Kloster (Türkei).

Bei Wasser können aber auch leicht Fehlmessungen auftreten. Bei einem nahenden Gewitter wandert die Reaktionszone bis zu einem Meter weit weg. Bei starken Intensitäten kann sofort eine Fehlmessung auftreten, da der Rutengänger völlig überladen ist (siehe später: Intensitätsmessungen) und keinen richtigen Ausschlag erhält.

Ganz heimtückisch verhalten sich positive geomantische Zonen, die sich zuerst als Wasser zu erkennen geben, wenn sie auch eine Wasserader in sich haben. Bei der Bestimmung der Kante der Hauptzone bleibt Wasser unverändert stehen. Positive geomantische Zonen kommen einem als Aufladeeffekt bei jeder Messung um bis 20 cm entgegen, bis man die Wünschelrute loslässt und man die erste Kante wieder entdeckt. Die Zone hat keine Fließrichtung. Die Gegenprobe mit dem Pendel zeigt keine Drehrichtung für Wasser, sondern die Richtung der Zone.

Nach der Wellenlängentechnik sollte das direkt mit der Rute unterscheidbar sein.

Wenn man aber zuerst mental Rutengehen gelernt hat, ist es später nicht mehr leicht auseinander zu halten, ob man nach Grifflänge oder unbewusst mental arbeitet, da man bis zu einer gewissen Grifflänge immer einen Ausschlag erhält.

Bei Beobachtungen in der Natur kann man gegabelte Bäume auf Wasseradern finden. Besonders empfindlich sind Birke, Buche und Apfel.

Bei gleichzeitig gesteckten Kartoffeln im Garten kommen die auf einer Wasserader wachsenden ca. zwei Wochen später. Dies konnte ich auch besonders deutlich aus einem Segelflugzeug sehen, von wo aus die mir bekannte Wasserader direkt an dem fehlenden Laub der Kartoffeln zu erkennen war.

Rosen verkümmern auf einer Ader, Reben auf Kreuzungspunkten von Wasser. Schlüsselblumen wachsen bevorzugt auf Adern. Vor der Küche haben ich auf 15 m Breite drei Adern. In etwas geschützter Lage blühten die Schlüsselblumen von November bis Juli genau auf diesen Adern.

Die Waldameise baut wirklich nur auf Wasserader-Kreuzungen. Wildwechsel ist auf Wasseradern. Blitzbäume stehen auf Kreuzungen. Ich bat einen Förster, der an das Ganze nicht glaubte, sich direkt an einen Blitzbaum zu stellen und seinen wirklich sehr treuen und folgsamen Hund „bei Fuß" zu rufen. Der Hund kam sofort, blickte Herrchen an und ging aber sofort wieder weg, um dann verlegen an Gras zu beißen. Der Förster konnte das nicht verstehen, zumal ich es ihm voraus gesagt hatte.

Bei Katzen beobachte ich oft, dass sie auf unseren rechtsdrehenden Adern liegen.

In Häusern und im Freien kann ich leicht unterscheiden, ob ich in einer Zone oder neben einer Zone stehe, was sonst nicht leicht zu beurteilen ist. Mit der Rute in der Hand drehe ich mich um die eigene Achse. In der Zone dreht sich die Rute sehr stark. Wechsle ich die Drehrichtung, wechselt auch die Rute ihre Drehrichtung.

Die einfachsten Gitternetze

 

Über das Globalgitter (Hartmanngitter) habe ich längere Untersuchungen gemacht.

Das Diagonalgitter (Currygitter) wollte ich ebenso untersuchen. Sehr bald merkte ich jedoch, dass dies sehr unangenehm für mich war und ich ließ es sein. Als Ergebnis kann ich trotzdem sagen, dass es genau so oszilliert3 wie das Globalgitter, viele Vorstreifen (Inter-ferenzstreifen?) hat, seine Breite oder Streifenzahl ändert.

Nicht klar ist, ob Global- und Diagonalgitter parallel oszillieren. Dies bedarf aber sinnvoller Weise mindestens zwei Monate Beobachtung von mindestens drei Personen, um sie bei dem Diagonalgitter nicht zu sehr zu belasten.

Die Gitter können mit Kompass und Maße gegen­kontrolliert werden. Besonders interessant - weil für mich wieder mal unerwartet - waren Messungen der Netze in: Buenos Aires - Ort: im Hotel, 2. Stock.

 

Nord-Süd 1,50 m, Ost-West 1,60 m für Globalgitter und ca. 3 m Kantenlänge Diagonalgitter, immer Mitte - Mitte ge­messen.

In Ushuaia (Südamerika, Argentinien, südlichste Stadt der Erde):

Nord-Süd 2,8 m, Ost-West 3,1 m Globalgitter NW-SO 4,2 m und SW-NO 4,0 m Diagonalgitter Intensität4 im Kreuzungspunkt: I = + 2 /100 erschien mir für ein Holzhaus sehr hoch, ist aber nicht statistisch über viele Punkte belegt.

Südafrika / Kapstadt:

Nord-Süd: 2,2 m, Ost-West: 2,3 m Globalgitter NW-SO: 3,27 m, SW-NO: 3,54 m Diagonalgitter

Es sieht so aus, dass zum Äquator zu die Rastermaße enger und zu den Polen hin breiter werden. Dabei drängt sich natürlich der Vergleich mit einem Stabmagneten in Kugelform auf, bei dem die engsten Feldlinien zur Mitte zu sind und an den Enden austreten und sich aufweiten. Besonders interessant wären Messungen am magnetischen Äquator.

Eine regelmäßige Messung der Globalgitterstreifen­breite konnte bis jetzt bestätigen, dass ein bis zwei Tage vor Erdbeben auf dieser Erde, ob in China, Russland oder Amerika, die Streifenbreite in Deutschland von ca. 30-40 cm auf über einen Meter bis 1,5 m zunimmt.

Bei Brieftauben beobachtete ich, dass sie an solchen Tagen orientierungslose Flugpausen einlegen.

Es gibt jedoch auch Messungen, bei denen dies stattfand (ca. 50 %) und in den Medien keine Nachricht über ein Beben gebracht wurde. Es ist klar, dass dies auch zu wenig statistisch belegt ist und andererseits die Medien nicht über jedes kleine Beben berichten.

An mir fiel mir auf, dass ich mich an solchen Tagen leicht betrunken fühle, als hätte ich mehr als 1/4 I Wein getrunken. Dies wäre auch unfallstatistisch interessant.

Beobachtungen in der Natur zeigen, dass z. B. Rosskastanien, aber auch Buchen auf starken Kreuzungs­punkten von Gitternetzen, in deren Drehrichtung wachsen. Es gibt links und rechtsgedrehte Bäume, die in der Forstwirtschaft überhaupt nicht beliebt sind, da dieses Holz nicht industriell verwertbar ist. Gezielte Pflanzungen, die nicht auf Kreuzungen sind, könnten dies beseitigen.

Wenn eine rechtsdrehende Wasserader oder eine rechtsdrehende Wachstumszone sich im Wald mit einem Diagonalgitter kreuzt, kommt es vor, dass die Geometrie des Gitters auf der Zone durch Farnwachstum scharf abgebildet ist. Eingänge von Dachsbauten sind oft auf Gitterkreuzungspunkten.

 



Dư Quang Châu (Copy Hans-Georg Junghans)



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