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News » German » Radiästhesie Wünschelrute im Alltag 05.09.2010 08:53
Edition efodon (Michaels Verlag) -Danksagung
October 7, 2009

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(DQC) Diese Ausarbeitung entstand auf Anregung von Thomas Riemer, der mich darauf hinwies, dass es hier eine Informationslücke zu schließen gilt....

Allen denjenigen, die mir wertvolle Hinweise und Anregungen zukommen ließen und die mir dabei hal­fen, die vorliegende Thematik anschaulich darzustel­len, sei dafür gedankt. Stellvertretend möchte ich hier hervorheben:

Peter Abendroth, Hans Guggemos, Reinhold Lück, Horst Kroeger, Volker Ritters und Ursula Römer.

Ihnen allen sei gedankt.

Gernot L. Geise

Vorwort

 

In unserem Verein, dem EFODON e.V., der eu­ropäischen Gesellschaft für frühgeschichtliche Tech­nologie und Randgebiete der Wissenschaft, reden wir nicht nur von der Radiästhesie, sondern wir wenden sie auch praktisch an. Da stellt sich die Frage: was ist eigentlich Radiästhesie? Im Lexikon [Knaurs Lexi­kon A-Z, München 1987] steht dazu: „Ruten- und Pendel­kunde" - eine nichtssagende Auskunft. Unter die­sem Sammelbegriff wird jedoch alles das abgehef­tet, was irgendwie mit „Wünschel"-Ruten oder Pen­del zusammenhängt.

Der Begriff „Radiästhesie" wurde zu Beginn die­ses Jahrhunderts von Abbe Bouly, einem französi­schen Priester, geprägt. Das Wort setzt sich aus dem lateinischen Wort radius für Strahl und dem grie­chischen Wort aisthesis für Empfindsamkeit zusam­men.

Dass die Radiästhesie nicht aus irgendwelchen mythologischen Einbildungsvorstellungen besteht, sondern dass darin ein harter Kern Wahrheit steckt, geht aus der verwandten Disziplin Radionik hervor. Das ist eine elektronisch erweiterte Radiästhesie, deren Grundlage darin besteht, dass jedes Material und jede Farbe eine bestimmte Eigenschwingung be­sitzt. Diese Schwingungen können mit entsprechen­den elektronischen Messgeräten gemessen und auch, beispielsweise für therapeutische Zwecke, reprodu­ziert werden.

Das Grundgesetz der Radiästhesie ist die Reso­nanz. Jeder Körper schwingt und strahlt, hat eine ganz spezielle, individuelle Eigenschwingung. Die Ei­genschwingung in Verbindung mit einem von außen kommenden Schwingungsimpuls erzeugt eine Reso­nanz. Wenn ein ungleicher Schwingungsrhythmus vorliegt, so entsteht eine Dissonanz. Während ma­terielle Körper zueinander in einer Art elektromag­netischer Resonanz stehen, besteht zwischen Geis­tigem eine mentale Resonanz. Resonanzen kann man sichtbar machen.

Um radiästhetische Ergebnisse zu erhalten, also Resonanzen sichtbar zu machen, benutzen wir vorzugsweise eine drehgelagerte Winkelrute, die wir Mute nennen (darüber unten mehr). In diesem Buch beschränke ich mich ganz bewusst auf die Mute, weil sich dieses Gerät als praktischstes erwiesen hat. So bleiben hier ähnliche Geräte, wie Plastik-V-Ruten mit Grifflängen, die Körbler-Universalrute [Hierzu ver­weise ich auf „raum&zeit special 3: Körbler/Hoegl: »Forschungspro­jekt Universalrute«"] oder die Lecher-Antenne, Pendel usw. ohne Ansatz. Ebenso halte ich es mit den ver­wandten Disziplinen Geomantie und Kinesiologie, obwohl beide Bereiche mit in diese Thematik hinein­spielen. Hierüber ergibt sich vielleicht zu einem spä­teren Zeitpunkt eine Ausarbeitung.

Immer mehr Interessierte wollen mehr über die Radiästhesie wissen, über die Phänomene und Wir­kungen der „Erdstrahlen", Gitternetze, Wasseradern usw., und - auf jeden Fall - wie man überhaupt mit einer Mute umgehen und was man praktisch damit machen kann.

Da es auf diesem Gebiet zwar eine reichhaltige Literatur gibt, die aber dem Normalbürger meist ein Buch mit sieben Siegeln ist, und in der in den we­nigsten Fällen praktische, nachvollziehbare Angaben gemacht werden, habe ich mir die Aufgabe gestellt, die wichtigsten Dinge einfach und so verständlich wie möglich zu beschreiben. Die Praxis steht im Vor­dergrund, und viele begeisterte Zuschriften seit der Erstauflage dieses Buches bestätigten mir, dass selbst Laien nach der Lektüre dieses Buches mit Rute zurecht kamen und ihr „Aha-Erlebnis" hatten.

Naturgemäß kann diese Ausarbeitung nicht alle Themen erschöpfend behandeln, das würde den Rah­men dieser Abhandlung sprengen und - es würde in für den Laien meist kaum nachvollziehbare Theorie abgleiten. Für diejenigen, die sich weitergehend in­formieren möchten, habe ich am Schluss ein Litera­turverzeichnis angefügt.

Radiästhesie ist einfach! Man muss nur die Angst vor dem Unbekannten ablegen und unvorbelastet ir­gend etwas, das die körpereigenen Reflexe anzeigen kann, in die Hand nehmen. Und dann muss man die Reflexe auch zulassen und nicht krampfhaft versu­chen, sie zu unterdrücken. Das ist meiner Meinung nach die größte Hemmschwelle. Hat man sie erst einmal überwunden, tun sich im wahrsten Sinne des Wortes neue Welten auf. Also, auf geht's!

Gernot L. Geise

 

 

Das Werkzeug

 

W ir müssen zu allererst einmal Grundsätzli­ches ganz klar und deutlich herausstellen:

Eine „Wünschelrute" oder eine Mute ist über­haupt kein geheimnisvolles, unheimliches Ding. Es ist nichts Übernatürliches daran, alles ist ganz natürlich erklärbar.

Dementsprechend hat das „Wünschelrutenge­hen" - wir sagen dazu „das Muten" - weder etwas mit Magie, noch mit Okkultismus oder Esoterik zu tun, auch wenn es von unwissenden Seiten immer wieder behauptet wird. Der Vorgang des Mutens ist eine ganz natürliche, trainierbare Sinnesreaktion des Körpers, wie unsere anderen Sinnesreaktionen auch. Ruten, Muten, Pendel sind ebensolche Werkzeuge wie beispielsweise Hammer und Schraubenzieher oder ein Fernglas. Bei einem Hammer macht sich auch niemand Gedanken darüber, wie es denn mög­lich ist, dass ein Nagel, wenn man darauf haut, ge­heimnisvoll in der Wand verschwindet. Trifft man stattdessen den falschen Nagel, nämlich den des Dau­mens: ist das dann etwa eine göttliche Strafe für den Missbrauch des mythischen Gerätes „Hammer"? Es gibt eine ganze Reihe dieser Werkzeuge, Ruten-Arten („Wünschelruten"). Im Prinzip ist fast jeder Gegenstand als Rute, nämlich als Anzeige-Instru­ment, geeignet. In alten Büchern findet man denn auch die Darstellungen der merkwürdigsten Gegen­stände, die als Ruten eingesetzt wurden (siehe Abb. oben). Die kuriosesten Dinge, die ich sah, waren ein Wurstring und ein aufgeschlagenes Buch als Ruten­instrumente.

Die bekannteste Art der Rute ist wohl der gega­belte Zweig, vorzugsweise eine frisch geschnittene Weidenrute. Heute gibt es auch verschiedene ande­re Ausführungen, solche aus Plastik, aus gebogenen Metallstäben, oder kompliziertere Geräte, wie die sogenannte Lecher-Antenne, auf der man verschie­dene Frequenzen einstellen kann. Es gibt Plastik-V-

 

Eine der bekanntesten Rutengänger-Darstellungen: Wünschelrutengänger bei der Suche nach Erz (Holzschnitt von 1556 aus dem Buch ,,De Re Metalli­ca" von Georgius Agricola).

 

 

Ruten mit Grifflängen-Markierungen. Sie dienen dazu, Frequenzen schneller aufzuspüren, indem man die Rute „kürzer" oder „länger" fasst. Auch auf die Gefahr hin, von anderen Rutengängern „ausgebuht" zu werden, behaupte ich, dass diese ganzen Markie­rungen nichts als Augenwischerei sind. Ich habe schon mehreren Rutengängern bewiesen, dass man beispielsweise Wasser auch mit den „falschen" Griff­längen-Markierungen ebenso sicher finden kann.

In dieser Ausarbeitung möchte ich nicht die Vor-und Nachteile der einzelnen Rutentypen darstellen, sondern mich, wegen ihrer Handlichkeit, auf die Mute (eine Winkelrute) beschränken. Wir entlehn­ten ihren Namen von der Tätigkeit „muten", d.h. mit Hilfe einer Rute etwas aufzufinden [Zu beziehen beim

EFODON e.V., Europäische Gesellschaft für frühgeschichtliche Tech­nologie und Randgebiete der Wissenschaft (Anschrift im Anhang)].

Viele andere Geräte, wie beispielsweise der be­rühmte Y-förmige Zweig oder auch V-Ruten aus Stahldrähten, erfordern eine relativ hohe körperli­che Kraftanstrengung, weil sie unter Spannung ge­halten werden müssen, um eine Anzeige zu ermögli­chen. Das erlaubt nur relativ kurze Einsätze, weil die körperliche Ermüdung (neben der mentalen Be­lastung) auf Dauer relativ stark ist. Die Mute erfor­dert diese Kraftanwendung nicht. Sie ist eine dreh­gelagerte Winkelrute mit relativ kleinen Abmessun­gen, die praktischerweise in jeder Tasche mitgeführt werden kann und u.a. von den Mitgliedern des EFO-DON e.V. bevorzugt verwendet wird. Entwickelt wur­de sie in dieser Form von dem Rutengänger Rein­hold Lück.

Zunächst müssen wir grundsätzlich definieren, was eine Rute oder Mute kann und tut:

 

Einhandrute. Der Unterschied zum Biotensor besteht darin, dass an der Spit­ze eine (Holz-) Kugel befestigt ist. Die Körb/ersehe „ Universalrute" des Eh­lers- Verlages ist beispielsweise eine solche Einhandrute und besteht aus Plas­tikteilen.

Die Mute besteht aus einem abgeknickten Metall­stab, der beweglich in Metallhülsen gelagert ist. Holz­kugeln halten einerseits die Hülsen in ihrer Position und bewirken andererseits eine gewisse Bremsung, um eine Stabilität zu erreichen. Das ist beispiels weise bei kugelgelagerten Winkelruten nicht der Fall, die in freier Natur dann sehr windempfindlich reagieren und bei windigem Wetter kaum einsetz­bar sind.

 

 

 



Dư Quang Châu (Copy Gernot L. Geise)



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