Radiaesthesie - keine Spinnerei
October 22, 2009
(DQC) Die Arbeit mit Rute und Pendel kann ge¬fährlich werden, wenn Stolz, Neugierde, Unbeherrschtheit oder Gewinnsucht ein Be¬weggrund sind.
Wenn aber ein Christ ganz den Willen Gottes tun will, sich bei der ra-diaesthetischen Arbeit durch das Gebet schützt, wenn er diese Instrumente also nur im natürlichen Bereich - für die Werke der Liebe - z.B. zur Brunnensuche oder zur Wohnungsuntersuchung verwendet, so ist diese Arbeit auch von der Kirche gutzuheißen. Papst Pius Xu 1942 in seinem Dekret über Radiaesthesie
1. Radiaesthesie - keine Spinnerei Radiaesthesie ist zwar keine wissenschaftliche Methode, aber auch keine Spinnerei. Niemand wird leugnen, daß es Strahlen gibt, z.B. Sonnenstrahlen, Röntgenstrahlen, Radio- und Fernsehstrahlen, Radarstrahlen, UV-Strahlen, Alpha-Beta-Gamma-Strahlen, kosmische Strahlen u.a.m. Es existieren auch Bodenstrahlen oder Erdstrahlen über Wasseradern, Verwerfungen, Brüchen, Erzen, Kohlen. Max Planck sagte, wie viele Jahre vor ihm Freiherr Carl von Reichenbach: „Alles strahlt." Wie diese Strahlen Zustandekommen, wurde von der Forschung bis heute nicht geklärt. Manche glauben, es sei die Reflexion kosmischer Strahlungen aus dem Erdinneren, sogenannte gebündelte Strahlen aus unterirdischen Wasserläufen oder Wasseradern, die an die Oberfläche dringen. Die heutige Radiaesthesie versucht ihr Wissen zum Teil durch empfindliche Geräte zu beweisen. Der Ruteneffekt wurde von Prof. Dr. König aus München wissenschaftlich belegt. Freiherr Karl von Reichenbach gab vor ungefähr 150 Jahren diesen Strahlen den Namen Od. Dieser Name geht zurück auf den nordischen Sonnengott Odin, der germanischer Abstammung war und von den nordischen Völkern als Sonnengott verehrt wurde. Damals schon wußte man über den magnetisehen Nordpol Bescheid. Jedoch mit den von der Erde abgestrahlten Strahlungen konnte man noch nichts anfangen, so wenig wie mit den kosmischen Strahlen. Man warf alles in einen Topf und gab diesen Strahlen den Namen Od. Die Energieübertragung von Mensch zu Mensch nennt man heute noch Odkraft. Dahinter verbergen sich elektromagnetische Felder. Über die terrestischen und die kosmischen Strahlen weiß man heute ziemlich viel. Man kann sie zum Teil analysieren und spricht von Beta- und Gammastrahlen, von Mikro-, Kurz-, Mittel- und Langwellen oder auch von Röntgen- und Radiostrahlen. Aber noch lange nicht alle Strahlen, die existieren, kennen wir. Welchen Zweck erfüllen Rute und Pendel? Jeder Körper strahlt, hat seine Eigenschwingungen und dadurch seine eigene Frequenz. Die Radiaesthesie hat ihr Gesetz in der Resonanz. Der Mensch wird täglich in 24 Stunden ca. 100.000.000 verschiedenen Strahlen vom Mikro- bis zum Makrobe-reich ausgesetzt, die in ihrer Verschiedenheit jede Materie durchdringen, durch ihre Geschwindigkeit den Körper des Menschen durchströmen und die Zelle dadurch reizen, die Frequenz zu verändern, die selbstverständlich in ihre Grundfrequenz zurückfällt und somit in Harmonie bleibt. Diese Strahlungen kann man wegen ihrer hohen Geschwindigkeit mit Rute und Pendel nicht feststellen. Ganz anders verhalten sich Kraftfelder, Strömungen und Schwingungen, die sich in der Erde entwickeln und an die Oberfläche treten. Diese haben unterschiedlichste Intensitäten, die an Mensch, Tier und Pflanze verschiedene Wirkungen zeigen. Ihr Ursprung ist verschieden, er liegt z.B. in Erzlagern, Kohlenflözen, Erdöllagern, Minerallagern, Wasseradern, Verwerfungen, Gebirgsbrüchen oder Grubenstollen. All diese Lager, Adern oder Verwerfungen senden Strahlen an die Erdoberfläche, die stehende Wellen besitzen und verschiedene Stärken zeigen, die harmonisch oder disharmonisch auf das Leben wirken. Diese Schwingungen, Strömungen und Magnetfelder kann man mit Rute und Pendel feststellen, lokalisieren und ihre Art und Intensität messen. Man weiß heute, daß viele der uns bekannten Strahlen einen schädlichen Einfluß auf Menschen ausüben; wir brauchen nur an die radioaktiven Strahlen oder elektromagnetischen Wellen zu denken. Erdstrahlen wirken auch negativ. Wie sie entstehen, kann man sich so vorstellen: Bekanntlich entsteht durch Reibung Elektrizität. Unterirdisch fließendes Wasser ist durch die Reibung an den Wänden ein guter Leiter, es wird elektromagnetisch aufgeladen. Diese Strahlen steigen senkrecht in die Höhe. Der Diplom-Ingenieur Endrös bezeichnet die senkrechten Strahlen als thermische Neutronen. Darüber hinaus gibt es die sogenannten Schrägstrahlen mit einem Strahlungswinkel von 45 bis 70 Grad. Die senkrechten Strahlen, die besonders in Brüchen und Verwerfungen auftreten, sind die krankmachenden; sie können das Blutbild, die Herzfrequenz, den Biorhythmus und die Zellstruktur verändern. Die Stärke der Wasserader wird in Zahlen ausgedrückt. Erdstrahlen verstärken sich in Häusern, deren Decken aus Stahlbeton bestehen. Durch Stahl werden nämlich Strahlen gespalten, und somit entstehen sogenannte ScheerweWen. Demzufolge kann man sich vorstellen, welche geballte Ladung sich in einem Hochhaus bilden kann. Es gibt Geräte, die das Vorhandensein von Erdstrahlen registrieren, z.B. das UKW-Feldstärkemeßgerät oder das Szintillometer. Aber eine Analyse der Strahlen ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich. Leider geben sich Wissenschaft und Forschung in Deutschland wenig Mühe, diese Lücke zu schließen. Die einfachsten Geräte, mit deren Hilfe man Erdstrahlen feststellen kann, sind Rute und Pendel. Nicht jeder kann damit umgehen. In der Hand von ungeschulten Sensitiven sind es bedeutungslose Instrumente; in der Hand von geschulten Sensitiven werden sie zu aussagekräftigen Forschungsinstrumenten. Goethe drückte das so aus: „Wünschelruten sind hier, nicht zeigen am Stamm sie die Schätze, nur in der fühlenden Hand regt sich das magische Reis." Mit Magie hat das Ruten allerdings nichts zu tun, sondern mit Strahlenföhligkeit (= Radiaesthesie). Wer neben dieser Naturbegabung über das notwendige Grundwissen verfügt, der kann mit Rute und Pendel erfolgreich arbeiten. Daß die Radiaesthesie heute noch in den Bereich des Rätselhaften und Okkulten eingeordnet und nicht als Wissenschaft anerkannt wird, ist bedauerlich. Vielleicht sollten sich Forschung und Wissenschaft zu Herzen nehmen, was Goethe unverbesserlichen Skeptikern sagte: „Daran erkenn ich die gelehrten Herren: Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern. Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar. Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr." 2. Radiaesthesie - was ist das? Der Name „Radiaesthesie" kommt aus dem Griechischen: radi = Strahlen, ästhe-sis = Fühligkeit, also „Strahlenfuhligkeit". Das Wissen um diesen Bereich, das in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist uralt. Menschen, die radiaesthetische Fähigkeiten besitzen, müssen empfindsam, feinfühlig, sensibel, sensitiv sein, um Strahlungen und Impulse wahrzunehmen, zu analysieren und darzustellen. Das Medium der Radiaesthesie ist, wie gesagt, die Rute oder das Pendel. Es spielt keine Rolle, aus welchem Material sie bestehen, ob bei ihrer Herstellung Holz, Metall oder Kunststoff verwendet wurde. Der Radiaesthet selbst soll ausmachen, was für ihn am besten geeignet ist. Die Radiaesthesie ist ein sehr weit gefächertes Gebiet innerhalb der Geopathie und der Geobiologie. Sie befaßt sich mit elektro-magnetischen Feldern, die als Reizstreifen oder Reizzonen durch ihre unterschiedliche Intensität und Frequenz harmonisch oder krankmachend auf Mensch, Tier und Pflanze wirken. Die Radiaesthesie fuhrt in die materielle und die mentale Welt, in Schwingungen grobstofflicher und feinstofflicher Natur. Man ordnet die Radiaesthesie in das Gebiet der Geisteswissenschaft ein. Sie ist Vermittler zwischen Geist und Materie. Die Radiaesthesie berücksichtigt 11 verschiedene Aspekte: | 1. | chemische | | | 2. | geologische | | 3. | mineralogische | | · 4. | · hydrologische | | 5. | botanische | | 6. | biologische | | 7. | medizinische | | 8. | psychologische | | 9. | metereologische | | 10. | kosmische | | 11. | archäologische. | Diese Aspekte können von talentierten Radiaestheten erfolgreich ausgewertet werden, wenn das Talent durch harte Arbeit weiterentwickelt wird. Die Feststellung mit Rute und Pendel kann man am sogenannten Globalgitternetz und Curry-Netz vollziehen, das in der Art eines Rasters über der Erde liegt, sich aber den örtlichen Gebirgszügen anpaßt und aus dem Kosmos gesteuert wird. Es wird vermutet, daß sich die Planeten und der Van-Allen-Gürtel an der Struktur des Gitternetzes beteiligen; selbstverständlich hat die Erde auch einen Anteil daran, siehe Nord- und Südpol. Die terrestischen Strahlungen haben unterschiedliche Arten. Die reflektierenden kosmischen Einstrahlungen, welche natürlich sind, sowie Strahlungen, die zivilisatorischer Herkunft sind, können grobstofflich oder feinstofflich sein. Alle genannten Strahlen, die für den Organismus schädlich oder für uns gesund sind, können mit den Hilfsmitteln Rute und Pendel lokalisiert und analysiert werden - zum Wohle des Menschen, der Flora und der Fauna. Wie wirken Erdstrahlen und Reizzonen auf den Organismus? Alle Strahlen bestehen aus stehenden Wellen, haben ihre eigene Intensität und Höhe. Aktiviert werden diese Strahlen durch die Sonne, durch den Mond und durch kosmische Einflüsse, die je nach Phasen mehr oder weniger intensiv auf die Strahlen einwirken, so daß diese wieder verstärkt reflektiert werden. Der Energie austausch verhält sich genauso mit dem Global- und Currynetz, nur mit dem Unterschied, daß sie die Breiten der Netzgitter verändern, z.B. von der normalen 20-cm-Breite auf 2-cm-Breite, die eine gewisse Laserwirkung besitzt und dementsprechend auf den Organismus einwirkt. Wenn sich ein Mensch oder ein anderes Lebewesen längere Zeit und fortdauernd in solchen Reizzonen aufhält, wird es krank. Wie wirken Erdstrahlen auf Pflanzen? Schläft ein Mensch über Reizzonen, fühlt er sich am Morgen matt, hat Kopf- und Gliederschmerzen, in der Nacht findet er keinen Schlaf. Man nennt diese Krankheit Erdstrahlenkrankheit. Diese kann man mit natürlichen Heilkräutern behandeln, z.B. mit Holunder, Farn, Brennesseln, Mistel u.a. Die Pflanzen gedeihen am besten auf Reizzonen, und hier bewahrheitet sich das homöopahtische Gesetz: Gleiches mit Gleichem bekämpfen, um therapeutisch Erfolg zu haben. Pflanzen und Bäume, die als Reizzonenflüchter gelten, gedeihen nicht auf diesen Zonen, sie weichen den Strahlen aus, bekommen Krebsgeschwüre, sie drehen sich wie ein Korkenzieher, oder sie verenden. Wo Efeu wächst, dort befinden sich Verwerfungen. Wie wirken Erdstrahlen auf Tiere? Reizzonenflüchter sind Hunde, Schweine, Pferde, Kühe und Hühner. Nahezu die meisten Vögel meiden die Reizzonen, man sagt im Volksmund: Wo Schwalben und Störche sich niederlassen und nisten, dort läßt es sich gesund wohnen! Man beobachte im Haus den Hund, wenn man einen hat: Wo er sich am liebsten aufhält, ist ein guter und neutraler Platz. Reizzonensucher sind Katzen, Bienen, Ameisen, Biber, Schlangen, Termiten und Insekten, deren Produkte in der Heilkunde Verwendung finden, z.B. Ameisensäure, Bienen- und Schlangengift, die verdünnt und potenziert verabreicht werden. ■ Wo sich Katzen am liebsten aufhalten, dort sind Reizzonen. Das direkte Zusammensein mit diesem Tier wirkt sich positiv auf verschiedene Krankheiten aus, z.B. auf den rheumatischen Formenkreis. ■ Die Bienen verhalten sich auf Reizzonen sehr aktiv. Wenn ein Imker den Bienenstock auf eine stark frequentierte Reizzone bringt, z.B. im Hochspannungsbereich, reagieren die Bienen bösartig, stechen und werden unberechenbar. Ihr Gift wendet man auch verdünnt und potenziert in der Heilkunde an. ■ Die Ameisen bauen ihre Hügel von zusammengetragenen Ästen und Zweigen am liebsten auf sehr stark frequentierten Wasseradern. Wird ein Ameisenvolk verjagt, sucht es sich eine andere Stelle über einer Reizzone, um dort eine neue Wohnung aufzubauen. Auch die Ameisensäure wird in der Heilkunde verdünnt und potenziert eingesetzt. ■ Die Schlangen halten sich am liebsten dort auf, wo es warm ist und starke Reizzonen sind. Das Gift wird durch die starke Strahlung aktiviert und in der Heilkunde verdünnt und potenziert verabreicht in Ampullen zum Injizieren und in Form von Tropfen und Tabletten. ■ Insekten, die sich zu Tausenden bei schönem Wetter konstant auf einen Platz in der Luft als Insektensäule bewegen, befinden sich über Reizzonen, die aktivierend und harmonisch auf sie wirken. Man sollte sich mehr mit der Natur verbunden fühlen, sie sagt uns, wie wir uns verhalten sollen. Zusammenfassung Es gibt unter den Menschen, Tieren und Pflanzen Ausnahmen. Im allgemeinen kommt es auf die Konstitution des Lebewesens an, ob früher oder später Reaktionen auf Erdstrahlen auftreten. Sowohl ein Zuviel an Energie als auch ein Zuwenig in einem Nullbereich (Faradayscher Effekt) ist schädlich. Wie ermittelt man den normalen Bereich? ■ durch Rute und Pendel ■ durch das Einfühlen in die Natur. Selbstverständlich spielen viele andere Faktoren eine Rolle: Raumausstattung, Wetterlage, Baustoffe, elektro-magnetische Felder, geopathogene Reizzonen usw. Bei einem Menschen, der dauernd solchen Strahlen ausgesetzt ist, vermindert sich die Abwehrkraft, verändert sich die Zellstruktur in ihrer Polarität und Teilung, es entsteht ein allgemeines Unwohlsein, ohne daß ein sichtbarer Grund ausgemacht werden kann. Die Krankheitsform kommt erst nach einer gewissen Zeit zum Ausbruch. Daher wäre es wichtig und notwendig, daß sich unsere Gesellschaft, hauptsächlich die Wissenschaft, mit diesem Bereich befaßt. Da die Radiaesthesie in der heutigen Form noch eine junge Wissenschaft ist, sollte man sich mehr mit diesem Phänomen auseinandersetzen.
Dư Quang Châu (Copy Josef Georg) |